Frankfurter Neue Presse, 24.04.1999 

HMR: Zulassung für Insulin beantragt

Frankfurt. Die Pharmatochter der Hoechst AG, Hoechst Marion Roussel (HMR), hat die Zulassung eines biosynthetischen Insulins in den USA und Europa beantragt. Für beide Regionen erwarte das Unternehmen die Genehmigung im Jahr 2000, teilte ein HMR-Sprecher mit. Von dem neuen Insulin "Glargin" erwarte man einen Spitzenumsatz von rund 750 Millionen Mark pro Jahr, sagte der Sprecher. Der Spitzenumsatz werde bei solchen Medikamenten in der Regel etwa fünf Jahre nach der Markteinführung erreicht. Glargin wird den Angaben zufolge gentechnisch hergestellt. Es sei ein lang wirksames Insulin, das nur einmal am Tag verabreicht werden müsse. (rtr)

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